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Weihnachtsgeschenke – unverpackt und nachhaltig

von Marilen Sieker (Kommentare: 0)

In der Woche vor Weihnachten werden so viele Pakete per Post versandt, dass fast die gesamte Bevölkerung Deutschlands eines erhalten könnte. Allein mit dem Paketdienst DHL sollen es in diesem Jahr an den Tagen direkt vor Heiligabend voraussichtlich über elf Millionen Pakete sein – pro Tag! Seit 2000 hat sich die Anzahl der Sendungen über Kurier-, Express- und Paketdienste fast verdoppelt: von 1,69 Mrd. auf 3,35 Mrd. im Jahr 2017 - mit deutlichen Auswirkungen auf den Verpackungsverbrauch.

Die Anzahl von Verpackungen im Bereich des privaten Endverbrauchs steigt seit 1995 ständig an; mit einem Anstieg von über 115 Prozent gegenüber 1995 hat der Verbrauch von Kunststoffverpackungen am stärksten zugenommen. Eine der Ursachen für die Zunahme von Kunststoffverpackungen ist laut einer Studie des Umweltbundesamtes der Trend zu Versandbeuteln im Versandhandel. Kein Wunder also, dass Deutschland im EU-weiten Vergleich zu den drei Ländern gehört, in denen der Verpackungsverbrauch am höchsten ist.

Um Abhilfe zu schaffen, wurde Anfang dieses Jahres das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) erlassen. Es setzt unter anderem ambitionierte Ziele für die Wiederverwertung von Verpackungen, abhängig von deren Material. So soll ab 1. Januar 2022 beispielsweise die werkstoffliche Verwertung von Kunststoffverpackungen 63 Prozent betragen. Zum Vergleich: 2017 lag sie noch bei rund 48 Prozent. Doch ein Recycling von Kunststoff- und anderen Verpackungen alleine reicht nicht aus, um den Verpackungsverbrauch zu senken. Vielmehr sind die wichtigsten Maßnahmen bei der Abfallbewirtschaftung laut Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) neben hochwertigem Recycling die Vermeidung von Abfall.

Ganz ohne Verpackung - nicht nur zur Weihnachtszeit - kommt aus, wer „Zeit statt Zeug“ verschenkt, etwa gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen. Neben immateriellen Geschenken gibt es viele „nachhaltige“ Produkte, die dem Beschenkten dabei helfen, Abfall zu reduzieren, beispielsweise ein Thermobecher für unterwegs, wiederverwendbare Bienenwachstücher um Frischhaltefolien zu vermeiden oder ein Gutschein für einen Unverpackt-Laden. Sollen die – möglichst bei Händlern vor Ort gekauften - Geschenke verpackt werden, können sie beispielsweise in Tücher eingeschlagen, in alte Kalenderseiten, Notenblätter oder Landkarten eingewickelt oder in leere Keksdosen oder Marmeladengläser gesteckt werden. Und über qualitativ hochwertige, langlebige und nachhaltig hergestellte Dinge freut sich nicht nur der Beschenkte. So kann Weihnachten auch eine Gelegenheit sein, dass eigene grüne Gewissen zu entdecken.

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