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Verpackungsdesign: Produktverantwortung ernsthaft betreiben

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Die „abfallwirtschaftliche“ Produktverantwortung ist ein Eckpfeiler der modernen Kreislaufwirtschaft und trägt in beachtlichem Maß zur Ressourceneffizienz in Deutschland bei. Sie stellt zudem eine praktische Umsetzung des Verursacherprinzips dar. Die Produktverantwortung wurde in Deutschland sowohl für Verpackungen als auch für Altöl, Batterien, Altfahrzeuge sowie elektrische und elektronische Geräte in entsprechenden Produktregelungen eingeführt. Die Anforderungen sind in den jeweiligen Gesetzen und Verordnungen (Verpackungsgesetz, Altölverordnung, Batteriegesetz, Altfahrzeugverordnung, Elektro- und Elektronikgerätegesetz) enthalten. Wird die Produktverantwortung ernsthaft umgesetzt und angewendet? Das VerpackG gilt bspw. für alle Unternehmen, die mit Ware befüllte und beim Endverbraucher anfallende Verpackungen (inkl. Füllmaterial) in Verkehr bringen. Auch Online-Händler sind damit betroffen. Somit ist jeder, der gefüllte Verpackungen in Umlauf bringt, dafür verantwortlich, für deren Rücknahme, hochwertige Verwertung und vor allem ein umweltgerechtes Design zu sorgen.

Verpackungen erzeugen allerdings auch hohe Abfallmengen, weil sie zu den kurzlebigen Produkten gehören. Plastikmüll in den Weltmeeren, Gesundheitsgefahren durch Weichmacher und Fragen von Energie- und Ressourceneffizienz berühren alle wichtigen Zukunftsthemen der Politik und Gesellschaft. Politik, Handel und Verbraucher/innen sind sich einig, dass der weltweite Plastikmüll reduziert werden muss. Um Anreize für mehr Verwertung und Vermeidung von Verpackungsmüll zu schaffen, werden Preise auch in der Kategorie Verpackungen vergeben. Drei ganz besondere Verpackungslösungen haben es in das Finale des deutschen Nachhaltigkeitspreises (https://www.nachhaltigkeitspreis.de) geschafft, sie sich in besonderer Weise der Produktverantwortung widmen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Kooperation mit der REWE Group vorbildliche Ideen für nachhaltigere Verpackungen.

Das Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC entwickelt nachhaltige multifunktionelle Barrierelacke für leicht recyclebare, biobasierte bzw. kompostierbare Verpackungen: Das BioORMOCER ist ein biobasierter und kompostierbarer Lack unter Verwendung von Reststoffen aus der Lebensmittelherstellung oder anderen biologischen Abfallströmen. Herkömmliche Verpackungsfolien sind Hochleistungsprodukte – nicht einfach verwertbar. Zitat von Fraunhofer: „Die transparente multifunktionelle Barrierebeschichtung vereint viele Verpackungsfunktionen in 1 bis 3 µm und haftet sehr gut auf den Kunststoffen. Damit lässt sich eine sogenannte Monofolie für leicht zu recyclende Verpackungen realisieren. Dieses Barrierekonzept lässt sich auch auf komplexe Geometrien für starre Verpackungen übertragen“ (Text- und Bildquelle: https://www.isc.fraunhofer.de/de/arbeitsgebiete/anwendungen/verpackungen-und-folien.html).



Der Papierbeutel für tiefgekühlte Gemüsemischungen des Unternehmens FRoSTA ersetzt Plastik durch Papier. Die Verpackung besteht aus ungebleichtem und ungestrichenem Kraftpapier. Im Gegensatz zu anderen Pappverpackungen in der Tiefkühltruhe, kommt der Beutel ganz ohne Plastik-Beschichtungen oder Folien aus und kann über den Papiermüll entsorgt werden. Auf dem Weg zu weniger Materialverbrauch stellt der neue FRoSTA Papierbeutel für tiefgekühlte Gemüsemischungen einen wegweisenden Baustein dar. Es handelt sich dabei um die erste entsprechende Beutellösung aus 100 Prozent Papier, wodurch die bisher üblichen Polypropylenbeutel ersetzt werden. Der Papierbeutel besteht aus ungebleichtem und ungestrichenem Kraftpapier, das mit umweltfreundlichen, wasserbasierten Farben bedruckt ist. (Quelle: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/verpackung/finalisten/finalisten/frosta/)

Die Verpackungslösung „LitePac Top“ ist eine reduzierte Sekundärverpackung aus Pappe für PET-Getränkeflaschen. Entwickelt wurde sie vom Verpackungshersteller Karl Knauer KG gemeinsam mit dem Systemlieferanten der Getränkeindustrie, Krones AG. Die wesentlichen ökologischen Vorteile liegen in der Material- und Energieeinsparung. Hierbei handelt es sich um einen Kartonträger für PET Getränkeflaschen mit bis zu 2 Liter Füllvolumen und auch für Dosen. Heute werden PET Flaschen z. B. als 6er Gebinde mit einer Kunststoffschrumpffolie konfektioniert. Zusammen mit einer einfachen Papierbanderole ersetzt der Kartonträger „LitePac Top“ diese Folienumverpackung. Die Flaschen werden einfach am Flaschenhals in den Träger geklickt und durch die Banderole um den Flaschenkörper zusammengehalten (Text- und Bildquelle: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/verpackung/finalisten/finalisten/karl-knauer).

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