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Schon etwas von SCIP gehört?

von Dr. Beate Kummer (Kommentare: 0)

(Dr. Dipl.Chem. Beate Kummer)
Wenn nicht, ist das kein Beweis fehlender Intelligenz oder sogar nicht vorhandener Allgemeinbildung. SCIP steht für „substances of concern in products“ und ist eine neue Datenbank, die von der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) eingerichtet und in allen Mitgliedstaaten zugänglich sein wird. Es ist geplant, diese mit zahlreichen Informationen zu füttern über „bedenkliche Stoffe“ in Produkten. Losgehen wird es so richtig ab Januar 2021. Alle betroffenen Hersteller sind aber gut beraten, sich so schnell als möglich damit auseinander zu setzen. Denn die Datenbeschaffung wird die eigentliche Herausforderung sein. Wenn beispielsweise ein Auto oder ein Kunststoffspielzeug in der EU in Verkehr gebracht wird, so gibt es heute komplexe Lieferketten in der Produktion. Nicht selten finden sich Hunderte Zulieferer in asiatischen Staaten oder auf anderen Kontinenten. Die Datenbank kann jedoch nur „gespeist“ werden, wenn alle notwendigen Informationen aller Zulieferer auch vorhanden sind.

SCIP soll Informationen zu bedenklichen oder besorgniserregenden Stoffen in Artikeln (wie beispielsweise Kunststoffbauteilen) als solchen oder in komplexen Objekten (Produkten wie Spielzeuge, Autos, Flaschen) sammeln, die ihre Grundlage in der Abfallrahmenrichtlinie (WRRL) hat. Die aktuelle WRRL ist die Basis für die Abfallbewirtschaftung in der EU, sie enthält umfangreiche Anforderungen an die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen. In den meisten Fällen wissen Entsorgungsbetriebe heute jedoch nicht, welche besorgniserregenden Stoffe im Elektronikschrott, Batterien oder Verpackungen sind, wenn sie in der Verwertung ankommen. Dem will die EU-Kommission mit SCIP begegnen. Es soll mehr Transparenz geschaffen werden über die Zusammensetzung von komplexen Produkten bis hin zur Abfallentsorgung.

Unternehmen, die also Artikel bzw. Produkte mit besorgniserregenden Stoffen (SVHCs – substances of very high concern) in einer Konzentration von mehr als 0,1 Gew-% (w/w) auf dem EU-Markt liefern, müssen der ECHA ab dem 5. Januar 2021 Informationen zu diesen Artikeln vorlegen. Die SCIP-Datenbank soll sicherstellen, dass diese während des gesamten Lebenszyklus von Produkten verfügbar sind, auch in der Abfallphase. Die Informationen in der Datenbank werden dann Abfallentsorgern und Verbrauchern zur Verfügung gestellt. Ob dieses ambitionierte Projekt allerdings mit Erfolg gekrönt ist, ist mehr als fraglich. Automobilhersteller haben bereits verkündet, dass es nicht möglich sein wird, Milliarden von Einzelinformationen pro Hersteller zur Verfügung zu stellen. Die Datenbank wird hohe Kosten und eine sehr aufwändige Informationsbeschaffung verursachen. Aber auch Recycler haben bereits kommuniziert, dass SCIP nicht sehr hilfreich sein wird. Denn die Art der heutigen Verwertungstechnologien wird es im Tagesgeschäft kaum erlauben, Einzelstoffinformationen für jedes Bauteil eines Fahrzeugs über bedenkliche Stoffe zu ermitteln, denn schließlich werden Hunderte verschiedener Fahrzeugmodelle unterschiedlichster Zusammensetzung in einer Anlage entsorgt, hier zählt zum einen hoher Durchsatz und zum anderen die aktuelle Rohstoffpreissituation. Müssen bedenkliche Stoffe zukünftig ausgeschleust werden, ist eine wirtschaftliche Verwertung praktisch nicht mehr möglich, denn allein die Prüfung auf das Vorkommen bedenklicher Stoffe wird eine sehr lange Zeit in Anspruch nehmen. Dies gilt nicht nur für Fahrzeuge sondern auch für viele andere komplexe Produkte. Vor Erlass von SCIP wäre deshalb eine breite Diskussion mit allen Marktteilnehmern in der EU mehr als hilfreich gewesen, damit ein gut gemeintes Ansinnen auch zum Erfolg geführt werden kann. Wer jedenfalls Hilfe bei SCIP braucht, ist bei uns gut aufgehoben, einfach eine Mail an buero@beate-kummer.de zur Terminvereinbarung.

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