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28.09.2018 10:03
von Wiebke Beysiegel
(Kommentare: 0)

In den Medien wird häufig das Bild vermittelt,  Wasser zu sparen wäre wichtig und sinnvoll. Der Wasserverbrauch in Deutschland sinkt stetig, seit 1990 sank er um 16%. Deutschland und Belgien haben im Vergleich zu anderen Industriestaaten den geringsten Wasserverbrauch pro Person. Der ständige Hang zum Wasser sparen ist realistisch betrachtet aber wenig sinnvoll. Ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen ist notwendig, jedoch muss man bei Wasser eines bedenken: Wasser wird nicht im eigentlichen Sinne "verbraucht", sondern nur verschmutzt. Wasser als Ressource ist vollständig erneuerbar! Zudem verfügt Deutschland über sehr viel Wasser, im Durchschnitt 188 Milliarden m³ pro Jahr. Hiervon werden nur ca. 17% genutzt. Sicher gibt es weite Gebiete auf der Erde, die unter Wassermangel leiden, aber: Wenn man in Deutschland Leitungswasser spart, haben die Menschen in den Gebieten, die unter Wassermangel leiden, davon keinen Vorteil. Schließlich gibt es keine realistische Möglichkeit unser Wasser in den erforderlichen Mengen nach Asien oder Afrika zu transportieren.

Ein Argument des Verbrauchers ist der Preis, den er für Wasser bezahlt, er spart Wasser um Geld zu sparen.  Der Preis von Wasser liegt bei ca. 0,002 €/L. Laut einer GfK-Umfrage im Auftrag der Initiative Blue Responsibility schätzen nur ca. ein Viertel der Deutschen den Preis für Leitungswasser richtig ein.  Für einen Euro bekommt man ca. 500 Liter Trinkwasser. Zum Vergleich: eine Flasche stilles Wasser von einer etablierten Marke  ist ca. 500 mal so teuer. Wassersparen kann auch Probleme beim Versorger verursachen: Kanäle müssen gespült werden, sonst droht eine Zerstörung der Kanäle durch Faulschlamm. Durch den sinkenden Wasserverbrauch folgt ein Rückbau von Kanälen, dies bedeutet Kosten – der Wasserpreis steigt! Auch wenn Wassersparen im Haushalt aus Sicht von Experten wenig sinnvoll ist, sollte man bedenken, dass sich dies nur auf Kaltwasser bezieht. Weniger Warmwasser zu verwenden ist durchaus sinnvoll  - denn dies bedeutet Energie und CO2 Einsparung!

Wer wirklich Wasser sparen möchte, sollte sich viel mehr informieren, welcher Wassergehalt hinter den Produkten steckt, die er konsumiert. Man spricht hier von virtuellem Wasser (siehe BlogPUR Beitrag Dezember 2017). Die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch benötigt beispielsweise 15 500 l Wasser – und dieses Wasser wird unter Umständen in Ländern benötigt, die im Gegensatz zu Deutschland unter Wassermangel leiden. Ein bewussterer Umgang mit Konsumprodukten sollte daher die Konsequenz sein.

 

Bildquelle: Pixabay

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