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New „Green Deal“ – Potenzial für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft?

von Dr. Beate Kummer (Kommentare: 0)

Alle haben mit großer Spannung den „Green Deal“ unserer neuen Kommissionspräsidentin erwartet. Und es ist auf dem Papier tatsächlich der große Wurf. Die Europäische Kommission hat sich damit verpflichtet, einen neuen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft zu verabschieden. Bereits heute sind etwa 4 Millionen Menschen im Bereich der Kreislaufwirtschaft tätig, was einer Steigerung von 6% gegenüber 2012 entspricht. Durch diese Aktivitäten wird immerhin jährlich bereits eine Wertschöpfung von fast 147 Mrd. EUR erzielt. 


Es ist allerhöchste Zeit, dass wir auch im Ressourcenverbrauch umsteuern, eine Rohstoffwende ist dringend angezeigt. Der weltweite Materialverbrauch hat sich in den letzten Jahrzehnten verdreifacht und wird sich voraussichtlich in den nächsten 40 Jahren ohne Eingriffe verdoppeln. Recycelte Materialien decken nur 12% des EU-Materialbedarfs! Hohe Recyclingquoten für Papier und Glas – veröffentlicht von den Statistischen Ämtern - verschleiern die immer noch schlechten „Wiedereinsatzquoten“ über alle Materialbereiche hinweg. Jedoch muss aus Gründen der Versorgungssicherheit für alle Rohstoffe (metallische, mineralische aber auch biobasierte) dringend ein echtes Kreislaufsystem eingeführt werden. Gerade die sogenannten „Zukunftstechnologien“ ächzen unter Versorgungsengpässen und schwankenden Preisen. Wichtige Rohstoffe, die unter anderem für Technologien wie Energieeffizienz oder Digitalisierung eingesetzt werden, stehen bei derzeitigem Wachstumspotenzial nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung. 
Die Mehrheit der heute in der EU in Verkehr gebrachten Produkte beruht hauptsächlich auf einer nicht nachhaltigen und nicht optimalen Ressourcennutzung. Zahlreiche Produkte sind kurzlebig, nicht wiederverwendbar und nicht reparabel. Das führt nach wie vor zu einer hohen Abfallmenge in der EU. Allein seit 2010 sind jährliche Steigerungen von 5 % zu verzeichnen. Ein Großteil der Abfälle wird nicht verwertet, ein erheblicher Anteil wird noch immer deponiert (23 %) und geht damit dem Wirtschaftskreislauf verloren. Zudem werden Millionen Tonnen von Abfällen exportiert, auch damit gehen sie der europäischen Kreislaufwirtschaft verloren. 


Der Absatz sowie die Marktbedingungen für Recyclingrohstoffe müssen dringend verbessert werden. Die öffentliche Hand ist gleich mehrfach gefragt. Zum einen eine Vorbildfunktion einzunehmen für eine stärkere Nutzung aber auch Hemmnisse für den Wiedereinsatz in den EU-Produkt-, Verbraucher- und Chemikalienregelengen abzubauen. Die Hoffnung besteht, dass der neue Aktionsplan eine Politik für „sustainable products“ vorantreibt, um Design, Produktion und Vermarktung nachhaltiger Produkte voranzutreiben. Geplant sind Mindestanforderungen, um das Inverkehrbringen umweltschädlicher Produkte auf dem EU-Markt zu verhindern. Zudem sollen die Wiederverwendung und Reparatur vor dem Recycling zu priorisiert werden.

Noch bis März 2020 können konkrete Vorschläge für mehr Kreislaufwirtschaft eingereicht werden, es sind alle gefragt, die Ideen haben sich einzubringen (https://circulareconomy.europa.eu/platform/en/news-and-events/all-news/new-circular-economy-action-plan-consultation-roadmap-open). Wir haben uns ebenfalls eingebracht und hoffen sehr, dass wenigstens ein Teil in absehbarer Zeit umgesetzt wird.

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