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Kunststoffrecycling – was gibt es Neues?

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Trotz oder vielleicht auch gerade während der Covid-19-Pandemie sollten Probleme, welche die heutige Konsumgesellschaft mit sich bringen, weiterhin bedacht und angegangen werden. Durch die Krise bleiben viele Menschen zwar vermehrt zuhause und die Abfallmengen im Gewerbe sinken, doch die Menge des Hausmülls – insbesondere des Plastikmülls – ist durch die Verwendung von Gesichtsmasken, Handschuhen und Verpackungen von weiteren Einwegprodukten um über 10 % gestiegen. Insgesamt hat der Kunststoffmüll seit Ausbruch der Pandemie somit zugenommen. Die Deutsche Umwelthilfe verweist aktuell auch auf die enorme Zunahme an Kunststofftöpfen in Baumärkten und Pflanzencentern wegen zusätzlicher Gartenarbeit.
Wie das Corona-Virus die Konkurrenz verschärft
Aufgrund der aktuellen Marktentwicklungen durch die Covid-19-Pandemie stellen zahlreiche Kunststoffrecycler in Europa die Produktion ein. Die Hauptursachen sind neben der mangelnden Nachfrage durch die Schließung von Verarbeitungsbetrieben auch die Rekordtiefstpreise für Neukunststoffe wegen niedrigen Rohölpreisen sowie die weltweit rückläufige wirtschaftliche Aktivität (s. Abb.).
Wenn diese Ausnahmesituation weiter anhält und keine Maßnahmen zur Behebung des Sektors ergriffen werden, wird das Kunststoffrecycling bald nicht mehr rentabel sein. Dies führt dazu, dass die EU-Recyclingziele nicht mehr zu erreichen sind, und der Übergang zu einer echten „Circular Economy“ kann ad acta gelegt werden. Dadurch werden verwertbare Kunststoffabfälle wieder vermehrt auf Mülldeponien oder in Verbrennungsanlagen landen. Neben schwerwiegenden Umweltfolgen hätte die Schädigung des Recyclingmarktes zusätzlich weitreichende sozioökonomische Auswirkungen bspw. durch hohe Arbeitslosigkeit in der Wertschöpfungskette der Abfallwirtschaft.
Die Kunststoffrecyclingindustrie fordert die EU und die Mitgliedstaaten nun auf, Recycling von Kunststoffen zu unterstützten und die Maßnahmen unter dem Dach der Kreislaufwirtschaft fortzusetzen. Bisherige Erfolge in diesem Sektor dürfen durch die Pandemie nicht gefährdet werden. Der Einsatz von Neukunststoffen aus fossilen Rohstoffen muss verringert werden, um damit das Überleben des Sekundärrohstoffmarktes zur Ressourcenschonung zu sichern.
Ob Raupen in Zukunft recyceln können
Larven der Wachsmotte Galleria Melonella fressen und verdauen angeblich Polyethylen, weshalb ihnen ein Beitrag zur CO2-neutralen Beseitigung der weltweit anwachsenden Berge von Plastikmüll zugeschrieben wird. Ob die Raupe dies bewerkstelligt, ist allerdings noch unverstanden und wird derzeit kontrovers diskutiert. Im Rahmen eines Forschungsprojekts, das sich mit der chemischen Analyse der Kunststoff-Verdauung in Raupen (RauPE) beschäftigt, hat ein Team des Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit durch hochauflösende Mikroskopie und mit Hilfe einer speziellen Software den Weg von Plastikpartikeln durch die Raupe verfolgt.
Die Anfang 2019 veröffentlichte Studie belegt, dass Larven der Wachsmotte Galleria Melonella in der Lage sind, Polyethylen (PE) zu fressen und mit einer bemerkenswert hohen Rate umzusetzen. Der Studie zu Folge fressen 100.000 Raupen innerhalb einer Woche etwa 5,2 kg PE, was vielversprechende Möglichkeiten zur Entsorgung und Beseitigung der großen Mengen von Plastikmüll eröffnen würde.
Den bisherigen Ergebnissen nach fressen die Raupen Löcher ins PE, nehmen geringe Mengen davon auf und verlieren dadurch gleichzeitig deutlich an Körpermasse. Analytische Messdaten zeigen jedoch, dass die Raupen das PE unverändert wieder ausscheiden, sodass es zunächst noch eine Vision bleibt, dass Raupen herkömmliche Kunststoffe biologisch abbauen können.
Auch wenn es zahlreiche andere gute Forschungsansätze zum Kunststoffabbau gibt, ist es weiterhin sehr wichtig, anfallende Kunststoffabfälle entweder zu vermeiden und nicht vermeidbare hochwertig wiederzuverwerten. Verbesserte Konzepte und geeignete Technologien für die Herstellung von Kunststoffen mit hoher Qualität und konstanter Lieferbarkeit stellen den Grundstein für die massenhafte Wiederverwendung bereits eingesetzter Kunststoffe in einer breiten Produktpalette dar.

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