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Konsumwahn zwischen Black Friday und Weihnachten – Wo bleibt der Ressourcenschutz?

von Wiebke Beysiegel (Kommentare: 0)

Quelle: pixabay.com

Der Einzelhandel erzielt zwischen Black Friday und Weihnachten einen Großteil des Jahresumsatzes. Zahlreiche Geschenke werden gekauft, bestellt und versendet. Unser übersteigertes Kaufverhalten zur Weihnachtszeit bringt zahlreiche negative Umweltauswirkungen mit sich. Durch immer weiter steigende Zahlen im Onlineversandhandel werden die Transportwege immer länger, das Abfallaufkommen wächst dramatisch durch die erhöhte Menge an Verpackungen. An Spitzentagen in der Weihnachtszeit versendet DHL rund 10 Millionen Päckchen pro Tag. Die Tendenz der in Deutschland versendeten Pakete steigt stetig: Im Jahr 2016 beförderte die Deutsche Post insgesamt rund 1,2 Milliarde Pakete, in 2017 waren es bereits über 100 Millionen Pakete mehr.

Quelle: HDE Prognose, IFH, ohne UmsatzsteuerBildquelle: HDE Prognose, IFH, ohne Umsatzsteuer

Zahlreiche Sonderangebote lockten schon am Black Friday (23.11.2018) die Kunden in die Läden: der traditionelle amerikanische Schnäppchentag  fand in großem Rahmen erstmals 2013 Einzug in Deutschland und ist für viele heute unverzichtbar. Die Vielzahl an Angeboten an diesem Tag führt dazu, dass einzelne Einkäufe häufig kaum noch hinterfragt werden: es wird gekauft, weil es grade günstig ist. Die Frage, ob es wirklich benötigt wird, rückt in den Hintergrund. Man ersetzt alte Geräte, obwohl diese noch funktionieren mit neueren, weil der Preis unschlagbar ist. Dadurch werden unnötig Ressourcen verschwendet und hohe Mengen zusätzlich vermeidbarer Abfallmengen erzeugt. Doch nicht nur der Kauf der Geschenke trägt zu dieser Ressourcenverschwendung bei: auch die Menge der verkauften Weihnachtsdekoration wächst stetig, Lebensmittel für das Weihnachtsfest werden im Überfluss gekauft, eine großer Anteil hiervon landet im Müll. Auf 18 Millionen Tonnen beziffert der WWF in einer jüngst durchgeführten Studie das Ausmaß der jährlichen Lebensmittelverschwendung in Deutschland. Berechnet hat den Wert das Institut für nachhaltige Ernährung der Fachhochschule Münster. 60 Prozent der Abfälle fallen demnach in der Wertschöpfungskette an, 40 Prozent werfen die Verbraucher weg.

Doch ein nachhaltigeres Weihnachtsfest ist durchaus möglich: Ein jeder kann hier versuchen, den lokalen Einzelhandel besser zu unterstützen und weniger online zu bestellen. Ein weitere Alternative ist das nicht materielle Schenken: im Namen des Beschenkten an eine wohltätige Organisation spenden, ein gemeinsamer Konzertbesuch, eine Weiterbildung wie beispielsweise ein Sprachkurs sind nur ein paar Geschenkideen, die die Umwelt weniger belasten als ständiges Online-Shopping. Wir freuen uns über weitere nachhaltige Geschenkideen in den Kommentaren und wünschen frohe Weihnachten!

 

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