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IPCC Sonderbericht – Was bedeutet das für uns?

von Wiebke Beysiegel (Kommentare: 0)

Nachhaltige Landwirtschaft muss staatlich hoch gefördert werden.

Am 8. August wurde der IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel, Desertifikation, Landdegradierung, nachhaltiges Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüsse in terrestrischen Ökosystemen veröffentlicht.

Der Klimawandel, einschließlich der Zunahme der Häufigkeit und Intensität von extremen Wetterereignissen, hat sich nachteilig auf die Ernährungssicherheit und die terrestrischen Ökosysteme ausgewirkt und in vielen Regionen zur Wüstenbildung und Bodendegradierung beigetragen. Steigende Bevölkerungszahlen erhöhen den Bedarf an Lebensmitteln, dieser Bedarf muss gedeckt werden, ohne dabei die Existenzgrundlage der Menschen zu zerstören. Bereits 70% der globalen, eisfreien Landoberfläche sind direkt vom Menschen beeinflusst. Es ist ein Teufelskreis: Die Landnutzung wirkt sich negativ auf den Klimawandel aus, der Klimawandel belastet das Land zusätzlich und verschärft die bestehenden Risiken für die biologische Vielfalt, die Gesundheit von Menschen und Ökosystemen, die Infrastruktur und die Nahrungsmittelsysteme. Landwirtschaft und Forstwirtschaft waren im Zeitraum 2007–2016 für rund 13 % der CO2‐, 44 % der Methan‐ und 82 % der Lachgasemissionen aus menschlichen Aktivitäten weltweit verantwortlich, was 23 % der gesamten anthropogenen Netto‐Treibhausgasemissionen ausmacht. Die Temperatur über den Landflächen ist seit der vorindustriellen Zeit zudem viel stärker angestiegen als die globale Durchschnittstemperatur. Der Fleischkonsum pro Kopf hat sich seit 1961 verdoppelt. Indes werden 25 – 30% der gesamten produzierten Lebensmittel weggeworfen.

Der Bericht zeigt deutlich: Es muss eine radikale Änderung der Essgewohnheiten und damit  der Landwirtschaft erfolgen. Es müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden, um Lebensmittelverschwendung vorzubeugen, insbesondere im Gewerbe, wo laut WWF 61% der gesamten Lebensmittelabfälle anfallen. Nachhaltige Landwirtschaft muss unterstützt werden, um das langfristige produktive Potenzial dieser Ressourcen sowie die Erhaltung ihrer ökologischen Funktionen zu bewahren. 2018 lag der Anteil des ökologischen Landbaus an der landwirtschaftlich genutzten Fläche laut dem Umweltbundesamt in Deutschland bei 9,1%. Die Bundesregierung möchte bis 2030 ein Ziel von 20% erreichen. Es ist ein finanzielles Problem: die ökologische Landwirtschaft ist oft nicht konkurrenzfähig, hohe Pachtpreise können durch den Erlös nicht bezahlt werden, Importware ist oft weit günstiger. Der IPCC Bericht zeigt deutlich, dass hohe staatliche Förderungen absolut notwendig sind, um Landwirtinnen und Landwirten einen dauerhaften Umstieg in eine ökologische Bewirtschaftung der Landflächen zu ermöglichen, um unsere Lebensgrundlage dauerhaft zu erhalten. Dennoch sind auch alle Verbraucherinnen und Verbraucher gefragt, ökologische Landwirtschaft durch ihr Kaufverhalten zu unterstützen und Lebensmittelverschwendung durch konsequente Verhaltensänderungen vorzubeugen. Aber wie lässt sich dieses Umdenken bei der Bevölkerung am wirksamsten erzielen?

 

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